Testbericht aus Bayern
Geschrieben von: Michael Selbertinger   

Bevor ich zu meinen Bericht komme will ich mich kurz vorstellen, mein Name ist Michael Selbertinger  bin 31 Jahre jung und seit meinen siebten Lebensjahr Angler. Meine Angelzeit verbringe ich meistens am Chiemsee wo ich Hechte und Zander sowie Barsch und Rapfen nachstelle. Bin auch leidenschaftlicher Meeresangler, Zielfische sind dort die Meerforelle und der Dorsch meistens irgendwo im Gebiet der Flensburger Förde.

Jetzt zu meiner Meinung über die getesteten Köder.



1. Orka Shad ( 11 cm )

Der Orka Shad (WBU) ist einer der Köder der mich mal wieder begeistert hat seine Laufeigenschaft in der Absinkphase und in der Zupfphase macht dieser Köder eine super Figur und genügend aber nicht zu viel Druck im Wasser. Man kann diesen Köder so langsam durchs Wasser führen und er schaut noch  Lebensecht aus, dass er die Raubfische anzieht, wie ein Magnet. Ich fischte Orka Shad 11 cm in Wassertiefen von 70 cm bis in 14 Meter – er hat in allen Tiefen  gefangen. Wenn ich den Köder im seichten Wasser gefischt habe bestückte ich ihn meist mit Jighaken bis 10 Gramm, bei tiefen bis 7 Meter nahm ich Orka Schlittenjig mit 4/0 Haken mit einen Gewicht von 20 Gramm her. Bei Tiefen bis 14 Meter nahm ich Jighaken bis 30 Gramm der Köder machte immer eine gute Figur. Da der Chiemsee meistens klares Wasser hat bevorzuge ich Blau Weise oder Braune Köder. Im Hochsommer Fische ich auch desöfteren auch mal mit Neongelben  Köder um die Faulen Räuber zu reizen.

Material: Sehr weich aber trotzdem Reis fest

Farbe: Gut verarbeitet

Laufeigenschaft: Sehr gut

Wurfeigenschaft: Sehr gut weite und weiche würfe

Haltbarkeit: Gut erst nach 10 Hechte Schwanz weg

Montage am Jigkopf: Lässt sich gut aufziehen und festkleben


2. Orka Shad ( 14 cm )

Mit den Orka Shad 14 cm OB habe ich auch gute Erfahrung beim Schleppen gehabt. Aber auch beim Spinnangeln hat dieser Köder mich begeistert. Beim Schleppen habe ich Großhechte gefangen bis zu 110cm der durschnitt war 70 cm muss Sagen dies ist außergewöhnlich da ich beim Schleppen eigentlich wenig  Köder unter 25 cm benutze. Ich Schleppe den Köder bis ca. 6 Meter tief mit Bleibeschwerung bis zu 80 Gramm und mit einer Geschwindigkeit bis 2 Knoten die Bisse kamen meistens knallhart, habe an den Orka Shad 14 cm OB einen Orka Schlittenjig mit 4/0 Haken und einem Gewicht von 20 Gramm und einem Angstdrilling. Meine Technik ist eigentlich ganz einfach (Hauptschnur Wirbel Schleppblei bis 80 Gramm ein Stahlvorfach mit einer Länge von 150 cm dann der Orka Shad 14 cm) je nachdem wie tief ich Schleppen will ziehe ich die Hauptschnur 40 bis 70 Meter hinter dem Boot her ich rudere meistens mit sogenannten Schleppstops und zik zak über den See. Es waren meistens Hechte die gebissen haben, aber ich habe auch das Glück gehabt eine Seeforelle an den Haken zu bekommen die hat schätzungsweise in einer Tiefe von 30 Meter gebissen.

Auch beim Spinnangeln hat dieser Köder eine gute Laufeigenschaft in der Absinkphase und in der Zupfphase. Dieser Köder macht eine super Figur und genügend aber nicht zu viel Druck im Wasser so dass auch Beißfaule Fische zum Biss erregt werden. Der Orka Shad ist ein Ausnahmeköder der bei mir nicht mehr wegzudenken wäre.

Material: Sehr weich aber trotzdem Reis fest

Farbe: Gut verarbeitet

Laufeigenschaft: Sehr gut

Wurfeigenschaft: Sehr gut weite und weiche würfe

Haltbarkeit: Gut aber nach einer Großhechtattacke kann er schon mal zerbissen sein (Normal )

Montage am Jigkopf: Lässt sich gut aufziehen und festkleben


3. Orka Double Tail (12 cm FY/T )

Der Orka Double Tail  ist ein Köder der bei Barschanglern nicht wegzudenken ist. Er begeistert mich durch  seine Laufeigenschaft in der Absinkphase und in der Zupfphase macht dieser Köder eine super Figur und sehr viel Druck im Wasser so dass die Barsche zum Beißen gezwungen werden. Man kann diesen Köder so langsam oder auch schnell durchs Wasser führen und er macht immer genügend Druck um die Fische zu Reizen.

Ich fischte Orka Double Tail 14 cm in Wassertiefen von 70 cm bis in Tiefen von 14 Meter er hat in allen Tiefen  gefangen. Wenn ich den Köder im seichten Wasser gefischt habe bestückte ich ihn meist mit Jighaken bis 10 Gramm, bei Tiefen bis 7 Meter nahm ich Orka Schlittenjig mit 4/0 Haken mit einen Gewicht von 20 Gramm her. Bei Tiefen bis 14 Meter nahm ich Jighaken bis 30 Gramm der Köder machte immer eine gute Figur.

Beim Schleppen blieb der Erfolg leider aus, ich probierte es in verschiedenen Wassertiefen und Schleppgeschwindigkeiten aber leider kein Erfolg.

Material: Sehr weich aber trotzdem Reißfest

Farbe: Gut verarbeitet

Laufeigenschaft: Sehr gut, sehr viel Druck im Wasser

Wurfeigenschaft: Gut weite Würfe aber sehr unruhige

Haltbarkeit: Gut

Montage am Jigkopf: Lässt sich gut aufziehen und festkleben


4. Wobbler Alex Ritmo Five medium runner PR

Am Chiemsee sind Barsche mit über 30 cm eher eine Seltenheit, daher hat es mich gefreut als ich an einem Tag gleich 13 Barsche zwischen 30 und 38 cm fing. Wobbler Alex Ritmo Five überzeugte mich vom ersten Tag weg, ich angle selten mit Wobbler aber dieser Köder beeindruckte mich so dass ich ihn jetzt immer dabei habe. Man kann diesen Köder wenn man ihn langsam einholt super im Flachwasser führen bei schnellem Einholen geht er gleich auf Tiefe. Zum Barsche Angeln ein absolutes Muss für jeden Angler. Seine unruhige Laufeigenschaft zieht Barsche magisch an und verlockt diese auch zum Anbiss. Ich fischte meistens vor einer Kante wo das Wasser von 1,5 auf 5 Meter stufenweise abfiel dort konnte ich einen Barsch nach den anderen überlisten, ob kleine 12 cm oder große mit bis 38 cm es ging Schlag auf Schlag.

Material: Sehr gute Verarbeitung

Farbe: Top Lackierung absolut Fehlerfrei

Laufeigenschaft: Sehr gut, sehr viel Druck im Wasser

Wurfeigenschaft: Gut ( weite und weiche würfe )

Haltbarkeit: Sehr Gut


Ein paar Auszüge aus meinen Angeltagen mit den Getesteten Ködern


An diesem Angeltag habe ich viele kleine und große Barsche gefangen. Ich fischte mit Orka Shad 11 cm und Wobbler Alex Ritmo Five. die Fische waren in absoluter Beißlaune und ich fing einen nach dem anderen. Leider war ich alleine und habe nicht viel Fotos machen können
Heute war ich mit Frau und Kind unterwegs, ich wollte bei uns im Hafen noch ein paar Würfe auf Hecht machen aber Hechte wollten diese nicht, stattdessen bissen Brachsen ich fing 3 Stück die Größte war eine 72`ger.Am Chiemsee sind große Brachsen keine Seltenheit aber gleich 3 Stück mit Gummifisch ist selten.

Orka Shad 11 cm einer der besten Hechtköder den ich kenne!


Diese Hechte (rechts u. unten) sind nur Zwei von insgesamt 11  Hechten an dem Tag. Ich suchte ungefähr 5 Stunden und mindestens an 8 guten Angelplätzen bis ich meinen ersten Biss bekam, dann ging es Schlag auf Schlag es kam ein Hecht nach dem anderen es waren auch zwei 70-er dabei.


Diesen schönen 64-er Zander konnte ich beim Spinnangeln mit den Orka Double Tail 12 cm überlisten. Es war 9 Uhr am morgen auf dem See war noch sehr viel Nebel ich Fischte an meiner Lieblingszanderkante dort fällt das Wasser von 1 bis auf 13 Meter stufenweise ab. Dort halten sich auch immer kleine Weißfische und Barsche. Den Orka Double Tail bestückte ich mit einem 15 Gramm Jigköpf und führte ihn direkt über den Grund hatte auch viele Fehlbisse und Aussteiger. Auch ein paar Barsche bissen.

Auch die Seeforellen konnten den Orka Shad 14 cm beim Schleppen nicht wiederstehen. Mein Schleppgeschirr bestückte ich mit einen 80 Gramm Schleppblei und ließ ca.70 Meter Schnur raus. Schlepptiefe schätze ich auf ca. 20 bis 30 Meter. Im Sommer die  Ideale Seeforellentiefe bei uns. Ich Schleppte ca.3 Stunden bis dieser schöne Fisch biss. Es war ein Drill vom Feinsten mit vielen Fluchten und schönen Sprüngen wo ich bei jeden einzelnen Sprung zittern musste dass sie sich nicht den Haken ausreist. Passiert gerne mit Schlepplei aber es ging zum Glück alles gut und ich konnte sie sicher landen.


Ein Traumfang


Mein Kollege und ich waren um 5 Uhr am Wasser weil wir eigentlich Zander fangen wollten, schleppten also die ca. 4 km bis zu unseren Zanderplatz. Unterwegs hatten wir einen Biss konnten diesen aber nicht landen ca. 80-er Hecht. Fischten dann 4 Stunden auf Zander mit nur mäßigem Erfolg es Biss ein untermassiger Zander und ein paar kleine Barsche. Als uns die Lust am Spinnangeln verließ fingen wir wieder dass Schleppen an, wir schleppten ca. eine Stunde und kein Biss. Plötzlich war meine Rute krumm ich wusste sofort der hat einen Meter mindestens, er nahm Schnur ohne Ende mindestens 30 Meter von der Rolle, als ich ihn bremsen konnte und dieses Prachtexemplar am Boot hatte sah ich der ist über einen Meter er zog nochmals ca. 20 Meter Schnur von der Rolle dies war seine letzte Flucht dann war er wieder am Boot, und ich konnte ihn mit einer sauberen Handlandung ins Boot heben. Als Köder benutzte ich den Orka Shad 14 cm mit Orka Schlittenjig 4/0 Haken und einem Gewicht von 20 gr.


Schlusswort:

Ich wünsche allen viel Glück die ich mit meinem Bericht über diese Top Köder überzeugt habe und auch so viele Erfolgserlebnisse mit diesen Ködern wie ich sie hatte.


Petri Heil an alle von Fischermik


von Michael Selbertinger


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