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| Orka Sirenen und Schlittenjigs |
| Geschrieben von: Jan Reimers |
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Die Testobjekte: Ich durfte die Orka Sirenen in 7cm und 10cm zu testen. Als Farben standen mir zur Auswahl K, BR, SY, SR und V. Damit hatte ich sehr natürliche Farben, wie die braunen Sirenen und auch etwas auffälligere wie die roten Sirenen zur Verfügung. Bei den Orka Schlittenjigs habe ich die Größe 4 mit 4Gramm und die Größe 6 auch mit 4 Gramm.
Schöner Barsch aus dem Plöner See. Orka Sirene: Was mir bei den Twister ähnlich aussehenden Ködern sofort aufgefallen ist, ist dass die Gummimischung sehr elastisch und weich ist. Dieses gefällt mir persönlich sehr gut. Zur Form ist zu sagen, dass durch den Verhältnismäßig großen und langen Schwanz ein gutes Spiel des Köders zu Stande kommt und auch der Körper bietet eine ausreichende Länge um einen guten Halt am Jigkopf zu gewährleisten. Das einzige Negative was ich vermerken kann ist, dass durch den enormen Spielraum des Schwanzes dieser sich oft über die Hakenspitze legt und beim Lösen oft einreißt. Durch dieses Einreißen geht leider oft die Bewegung des Köders verloren. Dadurch wird auch der Köder unbrauchbar, was sehr schade ist. Aber nicht nur die Gummimischung und das Laufverhalten haben mich überzeugt sondern auch das Ergebnis, welches ich mit diesen tollen Ködern erzielt habe. Die Orka Sirenen wurden anfangs von mir am Dropshot-Rig und Texas-Rig, leider stellte sich nicht der gewünschten Erfolg ein, so dass ich etwas enttäuscht war. Doch schon bei den ersten Würfen am Jigkopf haben die Barsche verrückt gespielt und ich konnte viele Barsche überlisten. Langsam an den Brückenpfeilern vorbei gezuppelt oder nur stur und grade durch das klare Wasser des Plöner Sees gezogen, alles fing seine Fische. Aber nicht nur an Tagen an denen auch andere Köder gut fingen liefen die Orka Sirenen, sondern sie konnten auch an schwierigen Tagen meist die einzigen Fische landen. Dabei waren vor allem die Farben BR und K in den beiden Größen erfolgreich. Über den Erfolg kann ich nur Vermutungen anstellen, aber ich glaube, dass dieser sich durch den stark rotierenden Schwanz eingestellt hat. Auffällig war auch, dass die Fehlbissquote sehr gering war.
Mit den Orka Sirenen konnte ich viele schöne Barsche in dieser Größe fangen.
Hier ein Barsch aus der Alster. Schlittenjig: Auf den ersten Blick wirkte der Schlittenjig mit seiner Form eher ungewöhnlich auf mich und wurde erst einmal gründlich beäugt. Die Haken waren von den Jigköpfen sehr scharf und hatten einen schönen weiten Bogen. Das Blei war sehr weich, was einen positiven Nebeneffekt hatte. Nämlich konnte man da durch den Bleikopf leicht verbiegen, so dass der Köder etwas mehr abstehen oder anliegen konnte. Auch passten dadurch auch etwas dickere Köder auf die Schlittenkopfjigs. Beim Fischen haben sie gezeigt, dass sie auch nach mehreren Fischen immer noch die Schärfe der Haken halten. Dieses wirkt sich vor allem auf den Punkt der Fischverluste aus. Mit den Jigköpfen habe ich keinen einzigen Fisch verloren.
Selbst die auffälligeren Farben fingen ihre Barsche. Hier ein prachtvoller aus dem großen Plöner See.
Oft die Standard Größe mit der Orka Sirene in 7cm. Mein Fazit: Nach anfänglicher Skepsis haben mich die Orka Sirenen und Schlittenjigköpfe vollkommen überzeugt. Nicht nur in dem Punkt Fängigkeit sonder auch im Punkt Qualität kann ich die Produkte empfehlen. Vor allem haben mich zu diesem Resultat das sehr geschmeidige und weiche Material der Sirenen und die verstellbaren Köpfe der Schlittenjigköpfe gebracht. Aber auch der Preis von 4.95€ für 10 Orka Sirenen und 2.95€ für 5 Schlittenjigköpfen ist mehr als gerechtfertigt für diese hervorragenden Köder. Ich hatte sehr viel Spaß mit ihnen und ich hoffe, dass ich noch weiterhin Spaß mit ihnen haben werde. Ich denke, dass fast jeder mit diesen Ködern seinen Spaß haben wird.
von Jan Reimers [ ↑ ] nach oben |