| Im Gegensatz zu Orka Shad Tail, verursacht die Orka Sirene weniger Druckwellen unter Wasser!! Deshalb ist dieser Köder für unterschiedliche Anwendungen geeignet. Die häufigste Anwendung findet man im glassklaren Wasser. Zielfische sind Zander&Co. |
| 100 Tage mit Orka Shad und Sirene |
| Geschrieben von: Tobias Schmeer | ||||||||||||
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Meine Reisegefährten einmal beim Namen genannt sind die Orka Sirene in 7cm und 10cm und der Orka Shad in 5cm, 7cm und 11 cm. Getestet in den Farben YR, PB, BR (Shad) und SR, BR, G, V (Sirene). All diese Köder in den verschiedenen Farben, haben mich in jeder Situation aufs Neue überrascht und haben mir wenig Anlass zum Nörgeln gegeben.
Jetzt zuerst einmal zum Shad. Der Shad von Orka hat einen erstaunlichen Lauf durch seinen dicken Bauch. Nicht nur mir, sondern besonders den Hechten hat es gut gefallen, wie der 11cm Shad an leichteren Jigköpfen durchs Wasser taumelt. Bei sehr langsamer Führung geht zwar die Schwanzbewegung verloren, aber dadurch, dass der Köder hin und her kippt verliert er kein Stück an Fängigkeit. Die 7cm Version ist der einzige Köder in meinem Arsenal der genau das getan hat, was ich erwartet habe. Ein super Lauf, steht der Konkurenz in nichts nach und fängt gute Barsche. Der kleine 5er allerdings, hat mich wieder verblüfft. Extra zum Barsche fangen eingeplant, konnte ich erstaunlicher Weise nicht mehr als eine Hand voll Barsche damit landen. Was nicht daran lag das sie ihn nicht mochten, vielmehr daran, dass der kleine Shad leider recht schnell geführt werden muss damit der Schwanz Aktion zeigt. Und das hatte dann zur Folge, dass Döbel und Rapfen grundsätzlich auch Interesse zeigten und immer schneller am Köder waren als die Barsche. Kein Grund zur Beschwerde, denn auch Döbel und Rapfen sind wilde Kämpfer und gern gesehene Beute. Selbst am Edersee unter einem Steg schoss ein Rapfen auf den Köder, noch ehe ein Barsch reagieren konnte.
Auch die Sirene hat mich überzeugt. Und das auf ganzer Linie. Sie läuft hervorragend, auch wenn man sie extrem langsam einholt. Sie zeigt ein schönes Spiel mit ihrem sehr flachen Schwanz, egal ob gezupft oder gezogen. Das erstaunliche an der Sirene ist aber, dass man sie so vielseitig einsetzen kann. Besonders mit der 7cm Version hatte ich viel Spaß und in der Farbe SR hat sie sich auf ewig einen Stammplatz in meiner Box erarbeitet. Man kann sie jiggen, an Drop-Shot, Texas- und Caroliner-Rig fischen und mit Bellyweight auch super als Softjerk gebrauchen. Sogar am Spirolino hat sie eine gute Figur gemacht, für abgebrühte Forellenseebewohner sicher ein Versuch wert, für Barsche bestens geeignet. Wirklich ein Köder für alle Methoden. Dadurch konnte ich Barsch, Hecht, Zander, Döbel und auch Forellen mit diesem Köder überlisten. Mit der 10cm Version waren Zander- und Barschfänge möglich, aber auch einige kleine Hechte konnten nicht widerstehen. Die 7cm Sirene brachte überwiegend Barsche und Forellen. Köderübergreifend möchte ich noch ein paar Worte zu der Gummimischung verlieren. In meinen Augen gibt es an der Festigkeit der Mischung nichts auszusetzen, es ist ein guter Kompromiss gefunden worden, der eine passable Lebensdauer bei sehr guten Laufeigenschaften garantiert. Dass ein filigraner Köder wie die Sirene von Zeit zu Zeit den Schwanz abwirft, stört bei der Fängigkeit wenig. Die Haken sitzen gut und rutschen nicht einfach heraus. Abfärben oder gar andere Gummis anlösen, ist bei den Orkaködern auch kein Thema. Allerdings konnte ich öfters beobachten, dass gerade den Barschen etwas an der Mischung nicht zu schmecken scheint. Immer wieder konnte ich Barsche dabei beobachten, wie sie den Köder gierig und tief inhalierten, ihn aber recht flott wieder ausspucken wollten und das auch getan haben wenn der Haken zu gut am Köder angelegen hat. Soweit zur Köderbeschreibung, jetzt noch ein paar Bilder um zu zeigen, dass die Orka Gummis wirklich Fische fangen.
von Tobias Schmeer [ ↑ ] nach oben |